Die Stadt Bremen lässt sich gut zu Fuß oder mit der Straßenbahn entdecken. In der von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärten und von einer Wallanlage umsäumten Altstadt, führt kein Weg am Roland von Bremen vorbei. Mit seinem typischen Merkmal, den spitzen Knien, steht er direkt vor dem historischen Rathaus mitten auf dem Marktplatz von Bremen. Sehr zu empfehlen ist ein Besuch des Ratskellers, einem Gewölbekeller mit Weinlager und einem Restaurant, das über kleine, historische Separees verfügt. Nur wenige Schritte vom Markt entfernt, kann man den stattlichen Dom besichtigen, dessen Türme das Stadtbild von Bremen prägen. Ein weiteres Wahrzeichen von Bremen ist die kleine Skulptur der bekannten Bremer Stadtmusikanten. Sie stellen ein ebenso beliebtes Fotoobjekt dar, wie die aus Bronze gefertigten Schweine in der Sögestraße.
Die enge Böttcherstraße wird von historischen Giebelhäusern umrahmt, in denen sich Goldschmiede, Töpfer, Maler und Glasbläser mit ihren Werkstätten niedergelassen haben. Zweimal täglich erklingen hier die feinen Klänge des Glockenspiels. In direkter Nachbarschaft befindet sich das älteste Wohnviertel von Bremen, der Schnoor, mit zahlreichen Cafés und Kneipen. Zum abendlichen Kneipenbummel empfiehlt sich aber auch der Besuch der Schlachte, einem urigen Kneipenviertel direkt an der Weser.
Eindrucksvoll ist ein Besuch der Kunsthalle, des Focke Museums, des Überseemuseums und des Universum Science Centers. Alljährlich im Herbst findet vor der Stadthalle der auch über die Grenzen von Bremen hinaus bekannte Bremer Freimarkt, ein großes Volksfest, statt.